Zeitschachteln

Ich erinnere mich noch gut an den verregneten Tag, als ich Joop las und neben mir ein schlafender Körper lag. Es war ein Sommer, der unscheinbar daher kam. Anmutige 27 Jahre stürmten über viele Tränen und Schüchternheiten, so als gäbe es meinen Namen nicht. Da passierte mehr, als dass mir die Fahrradkette auf der Bornholmer im Regen riss und ich die Bornholmer ein Jahr später mit einem Knie überquerte, welches selbst gestandene Ärzte der Berliner Eisbären nicht wagten anzufassen. Könnte ja schief gehen. Ich erzähle schon wieder von dem dämlichen Knie.

Den Joop-Moment aber könnte ich neben den Sommer 2017 legen. Ich müsste ihn ausschneiden, sichelförmig, damit er zu 2017 passt. 2017 wäre der Vollmond und das Joop-Jahr ein Sichelmond. Man könnte auch alles übereinanderstapeln, kleine Rechtecke mit Sätzen und Gedanken zu Häusern verkleben, Wohnungen damit tapezieren, gegenüberliegende Häuserwände damit anstrahlen, aber es sind zwei Momente, die zueinander passen.

Antworten habe ich nicht gesucht, nur ein wenig Nähe und Vertrauen, wo man es niemals erwarten würde.